Aktuelles


Bitte denken Sie an die Grippe-Impfung für die Saison 2018/19 ab Mitte September!

Denken Sie an eine rechtzeitige Impfung gegen Influenza, die weiterhin in deutlich über tausend Fällen in Deutschland in der letzten Saison Todesopfer gefordert hat. Bedauerlicherweise besteht in Deutschland eine erhebliche Ablehnung gegen diese Impfung, die keine rationale Basis hat. Die Influenza ist eine hochgefährliche Krankheit. Sie darf nicht mit der Virusinfektion im Sinne einer fieberhaften Erkältung verwechselt werden, die nur zu gern dann im Sprachgebrauch als "Grippe" bezeichnet wird.

Auch ist die Ansicht, man werde durch die Impfung erst recht die Grippe bekommen natürlich vollkommen falsch. Man kann nach der Impfung ein paar Tage Symptome wie nach einer Virusinfektion haben, man kann. Der Schutz gegen eine Influenzainfektion ist es aber nach einstimmiger Meinung aller europäischen wissenschaftlichen Gesellschaften mehr als wert.

Hilfreich ist ein Beitrag, der als Video von der European Respiratory Society veröffentlicht ist und den aktuellen Stand darstellt. Er ist in englischer aber gut verständlicher Form gehalten, schauen Sie mal rein:

 

https://www.ersvision.org/videos/influenza?utm_source=ERS+newsletter&utm_campaign=d5dd1643ba-ers_vision_public_health_2nd_sendout_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_372fc3467c-d5dd1643ba-62388833


 

Unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Pneumokokken-Impfung

 

Ich möchte einen Artikel im Deutschen Ärzteblatt vom 9.1.17 zum Anlass nehmen, die Einstellung unserer Praxis bezüglich der Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken-Impfung) darzustellen.

 

In dem Artikel wurden die verschiedenen Empfehlungen beschrieben bezüglich der Impfungen mit dem 23-valenten Polysaccharid-Impfstoff und dem 13-valenten Konjugat-Impfstoff.

 

Erster Impfstoff wird von der ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes favorisiert für Personen > 60 Jahre und als Indikationsimpfung für Personen > 16 Jahre.

 

Zweiter Impfstoff wird bei gleicher Altersgruppen-Indikation empfohlen in der S3-Leitlinie. Diese Leitlinie wird erarbeitet von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, der Paul- Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie, der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, des Kompetenznetzwerks CAPNETZ, der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin und der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie. Zusätzlich spricht sich das Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP) in Atlanta, Georgia, USA für den Konjugatimpfstoff aus.

 

Unsere Praxis folgt den Empfehlungen für den 13-valenten Konjugatimpfstoff, zusätzlich auch wegen den in den letzten Jahren immer wieder auf internationalen pneumologischen Fortbildungen diskutierten Ansichten.

 

Dies ist eine Entscheidung auf Grund der aus den Diskussionen und Empfehlungen gewonnenen Einstellung dieser Praxis. Es soll ausdrücklich erwähnt werden, dass hiermit der 23-valente Polysaccharidimpfstoff und die Empfehlung der STIKO zur Verwendung desselben selbstverständlich als zweite, potente Möglichkeit der Vakzination bestehen bleibt.

 

 

 

 

Im September werden die aktuellen Grippeimpfstoffe für die Saison 2018/19 ausgeliefert